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Emotional Freedom Techniques (EFT) ist in meinem Verständnis eine effiziente und einfache Selbsthilfemethode der energetischen Psychologie. Die energetische Psychologie fasst einen relativ jungen Zweig verschiedener Methoden zusammen und verbindet uraltes Wissen mit modernen psychologischen und wissenschaftlichen Ansätzen. EFT ist eine der bekanntesten Methoden der energetischen Psychologie.

Eine faire Bitte:
Versuchen Sie bitte, sich für einige Momente von Grundelementen Ihrer Ausbildung und Weltanschauung zu befreien und sich auf etwas einzulassen, was Sie zuerst erlebt haben sollten, bevor Sie versuchen, es zu verstehen oder abzulehnen.
Sollten Sie Interesse an dem naturwissenschaftlichen Hintergrund der Technik haben, möchte ich Sie auf DIESE SEITEN verweisen.

Kurz und bündig

EFT steht für Emotional Freedom TechniquesTM und wurde bekannt durch den Amerikaner Gary Craig. EFT basiert auf der Annahme, dass die Ursache für jede negative Emotion eine Störung im körpereigenen Energiesystem ist. Hierbei ist es unwesentlich, was Grund/Auslöser war. Es ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die emotionale Stressbelastungen auflöst und ist eine emotionale Form der Akupunktur ohne Nadeln (durch eigene Finger). Während Sie sich auf ein körperliches oder emotionales Problem einstimmen, klopfen Sie mit Ihren Fingern bestimmte Akupunkturpunke. Dadurch adressieren Sie die zugrunde liegenden energetischen Muster und lösen die energetische Störung auf. EFT wird auch gerne Klopfakupressur genannt.

Es ist einfach zu erlernen, kann bei allem angewendet werden, ohne sich mit belastenden Situationen zu beschäftigen. Ob Stress, Krankheit, negative Gedanken oder ungünstige Verhaltensweisen, Schocksituationen, Sie können EFT jederzeit anwenden. Es lohnt sich immer, da es zu erstaunlichen Resultaten führen kann. Gary Craig betonte unermüdlich „Versuche es an allem". Die Arbeit mit EFT gibt uns m.E. die Gelegenheit, unsere Einstellungen zu Stress, Krankheit und unseren eigenen Gefühlen zu überdenken. Oft sind es "nur" unsere einschränkenden Gedanken, die uns hindern EFT zu versuchen.

Sie werden vielleicht denken, so einfach soll das sein? Mit ein paar Klopfsequenzen bestimmte belastende Gefühle/Themen auflösen? Oft sind wir gewohnt, mit unseren Problemen und einschränkenden Symptomen zu leben und können uns nicht vorstellen, dass mit einer einfachen Methode vieles aufzulösen geht. Die EFT-Technik hat schon in Fällen gewirkt, wo bisher keine positiven Resultate erzielt wurden.

Die Methode kann jeder lernen, sie selbst anwenden oder an anderen Personen. EFT bietet eine einfach Hilfe zur Selbsthilfe.

Mehr im Detail

Grundlage ist zum einen das 5000 Jahre alte Wissen der chinesischen Medizin über die Lebensenergie Chi, die in den Energiebahnen (Meridianen) den Körper durchfließt und durch Akupunktur-Punkte geregelt wird. Eine andere Grundlage stellt Albert Einsteins Entdeckung dar, dass alles aus Energie besteht. Also auch wir sind an sich „nur" Energie. Energie ist die unsichtbare Grundlage der gesamten Schöpfung und damit auch unseres Körpers und Geistes. Wenn wir diese Energie beeinflussen können, beeinflussen wir folglich auch den Körper. EFT kann als eine Art Akupunktur verstanden werden, die auch die seelische Seite mit einbezieht. Ein Detailwissen über die Meridianverläufe ist nicht erforderlich, da die Kenntnis der Meridian-Endpunkte ausreicht, um die Methode erfolgreich anzuwenden.

Begriffsdefinition Energetik - energetische Verfahren regulieren den Fluss/das Gleichgewicht der Körperenergie. Ein ausgeglichener Energiefluss im Körper ist Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden.  Verschiedene Techniken der Energetik haben das Ziel, die gestörte Balance der Körperenergie wieder auszugleichen und so den körpereigenen Selbstheilungsprozess zu unterstützen. Dies kann auch als vorbeugende Maßnahme helfen, Gesundheit zu erhalten (Gesundheitsvorsorge).

Die Entwicklung der energetischen Psychologie beginnt mit Roger Callahan, einem Psychiater, der in den 80er Jahren TFT (Thought Field Therapy =  Gedankenfeldtherapie) entwickelt hat. Gary Craig war einer der ersten Schüler Callahans. Er hat den Ansatz von TFT ab 1995 im Wesentlichen durch Vereinfachung weiter entwickelt. Daraus entstand die Selbsthilfemethode EFT. Diese ermöglicht jedem, ohne Anwendung des Muskeltests oder Erlernen der Meridian-Verläufe im Detail, negative Gefühle aufzulösen.

Gary Craig erklärte dies am Beispiel eines Fernsehers. Stellen Sie sich vor, Ihr Fernsehgerät ist kaputt. Statt jetzt viel Zeit in Diagnose zu investieren (wo die Störung liegt), wird bildlich gesprochen die gesamte Elektronik ersetzt. Im Falle von EFT geht dies sehr schnell.

Das "Grundrezept" von EFT hat in meinem Verständnis immer denselben Ablauf und kann bei allem angewendet werden. Craigs Intention ist, EFT jedermann verfügbar zu machen.

Der Grundgedanke von EFT ist simpel: Die Ursache aller negativen Emotionen ist eine Störung im Energiesystem des Körpers. Bei der Anwendung konzentriert man sich auf die negativen Gefühle, Gedanken oder körperliche Beschwerden (das was die Harmonie stört) und stimuliert definierte Akupunktur-Punkte. Dies bringt die Energie im Körper wieder ins Fließen.

Wenn die Gedanken klar und ruhig sind, ist auch das Energiesystem ruhig und klar - bzw. umgekehrt. Das bedeutet, mit der Beruhigung des Energiesystems folgen die Gedanken prompt und werden ebenfalls ruhig. Die Störung ist aufgelöst und die damit verbundene negative Emotion ebenfalls.

Das hört sich einfach an und ist es tatsächlich auch.

Wirkungsweise

Die klassische Psychologie unterscheidet sich von der energetischen Psychologie in folgendem Ansatz:
klassische Psychologie:     eine Erinnerung/Gedanke führt zu einer negativen Emotion.
energetische Psychologie: eine Erinnerung/Gedanke verursacht eine Störung im Energiesystem -> dies führt zu der negativen Emotion.

Die energetische Psychologie adressiert die zugrunde liegenden energetischen Muster - mit dem Ziel, Balance und Harmonie in das menschliche Energiefeld zu bringen. Dies unterstützt die Selbstheilungskräfte des Menschen.

Der Grundgedanke (die Ursache für alle negativen Emotionen ist eine Störung im Energiesystem des Körpers) sagt aus, dass negative Ereignisse die Ursache sind für eine Störung im Energiesystem - diese verursacht negative Gefühle. Eine Energiestörung wird immer wieder hergestellt, sobald man (bewusst oder unbewusst) an ein negatives Ereignis erinnert wird.

Das erklärt auch, warum verschiedene Menschen auf ein und dasselbe Ereignis unterschiedlich reagieren. Nur jene Menschen, bei denen ein Ereignis eine "Energiestörung" auslöst, reagieren in der Folge mit Stress, die anderen bleiben emotional im Gleichgewicht.

Da unser Leben abläuft, als wären wir durch einstige Erfahrungen emotional vorprogrammiert und verdrahtet, basiert auch das Glaubens- und Wertesystem auf vergangenen Erfahrungen. Wird nun das zugrunde liegende energetische Muster adressiert, korrigiert dies den Energiefluss und negative Gefühle harmonisieren sich - d.h. im Falle einer bisher empfundenen gefühlsmäßigen Belastung ist man frei von der belastenden Bewertung zu einer Situation.

Dies erklärt, warum man nach einer EFT-Anwendung anders fühlen kann, wenn man an das bearbeitete Ereignis denkt - nämlich freier von der bisherigen Belastung. Eine neutrale Bewertung von Ereignissen macht uns weniger empfindsam für schmerzliche Gefühle in der Gegenwart.

Es erklärt auch - in meinem Verständnis - die Namenswahl der Methode „Techniken für emotionale Freiheit". 

Bei der EFT Anwendung ist es irrrelevant, wo die Ursache des negativen Gefühls liegt, da die Energiestörung unabhängig vom Ursprung durch das Arbeiten mit den Meridianen aufgelöst wird.

Somit kann EFT grundsätzlich auf jedes negative oder belastende Gefühl wirken, ganz gleich wie lange es besteht, woher es kommt oder wie schwerwiegend es ist.

Einige Ideen für Einsatzbereiche mit EFT

  • Erreichen Sie oft das Gegenteil von was Sie sich vornehmen
    (oder "sabotieren" Sie die eigenen Absichten durch gewisse kontraproduktive Verhaltensweisen)
  • Alltags-Stress, sowie alles was Sie ungern oder widerwillig machen
  • Gefühle von Ärger, Wut und Groll
  • Ängstlichkeit, Furcht
  • Selbstwertprobleme
  • Probleme mit selbstschädigendem Verhalten wie Rauchen, Essen, Spielen, Alkohol, etc.
  • unangenehme Erinnerungen
  • Umgang mit schwierigen Menschen
  • Traurigkeit, depressive Stimmung(en)
  • auch bei körperlichen Beschwerden und Krankheiten (unterstützend zur Schulmedizin)
  • Lernprobleme jeder Art
  • Schlafprobleme
  • im Hochleistungsbereich, um Exzellenz zu erreichen
  • in Kombination mit Mentaltraining, um eigene Ziele sicher zu erreichen (Erfolgsverhinderer zu neutralisieren).

Es wäre ein absoluter Paradigmenwechsel, wenn wir versuchten, körperliche und seelische Schwierigkeiten (unterstützend zur Schulmedizin) auch über die Energiesysteme des Körpers zu lösen. Ich habe selbst erlebt, dass durch EFT Veränderungen in der Bewertung einer Belasung prompt passierten, auch wenn die Personen Vorbehalte hatte, an der Wirksamkeit zweifelten und sie lange Erfahrungen mit anderen Behandlungsmethoden hatten. Ganz besonders hat mich EFT in Schock-Situationen durch die prompte Wirkung beeindruckt.

Links mit weiteren Informationen (von der Technik bis hin zur Ausbildung)


Anmerkung:
Die Arbeit mit EFT ersetzt bei körperlichen Beschwerden weder eine ärztliche Diagnose noch Behandlung. Es kann ergänzend zur Schulmedizin, zu einer Therapie oder Beratung angewandt werden. 
Sie ist geeignet, um Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern und zu erhalten. Bei einer Erkrankung kann sie
den Heilungsverlauf wohltuend unterstützen.
EFT ist eine anerkannte Methode lt. Methodenkatalog für Humanenergethik (herausgegeben von der Wirtschaftskammer Österreich).